Berlin ist eine der meistbesuchten Städte Europas. Mit fast 3,7 Millionen Einwohnern ist die Hauptstadt Deutschlands auch die größte Stadt des Landes und nach London die zweitgrößte in der Europäischen Union. Eine fesselnde und kosmopolitische Hauptstadt im Herzen Europas.

Pulsierende Metropole voller Geschichte und Kultur

Die Wirtschaftskrise von 1929 und die Machtübernahme der Nazis setzten der glitzernden Ära der 1920er Jahre mit ihrer blühenden Filmindustrie und ihrem legendären Nachtleben, das übrigens auch das Musical "Cabaret" inspirierte, ein jähes Ende. Am Ende des Zweiten Weltkriegs war Berlin eine Stadt in Trümmern, ohne intellektuelle und kulturelle Elite, von den vier alliierten Mächten besetzt und durch eine Mauer in zwei Teile geteilt, die bis zu ihrem Fall 1989 nicht nur eine unüberwindbare Grenze, sondern auch das Symbol schlechthin für den "Eisernen Vorhang" und den Kalten Krieg war, d. h. für die Trennung Europas und der ganzen Welt in zwei entgegengesetzte Ideologien. Seit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 hat Berlin eine unglaubliche Wiedergeburt erlebt. Die Metropole an der Spree erfindet sich immer wieder neu und zieht immer mehr Besucher und neue Einwohner aus der ganzen Welt an. Attraktiv, in jeder Hinsicht im Wachstum begriffen und beliebter denn je, ist sie bei jungen Kreativen, Junggebliebenen sowie Geschichts- und Kulturinteressierten sehr angesagt. Inzwischen haben sich neben Universitäten und Hochschulen auch zahlreiche Forschungszentren und Start-ups angesiedelt. Und auch als Ort und Stadt des Films ist Berlin wieder zu einer der ersten Adressen geworden, nicht nur dank der Berlinale.

Auf den Spuren der europäischen Geschichte des 20

Mit dem Umzug des Deutschen Bundestags (des Parlaments der BRD) und der meisten Ministerien von Bonn nach Berlin Ende der 1990er Jahre begann eine neue politische Ära. Berlin ist nicht nur die deutsche Hauptstadt, sondern auch der Regierungssitz und somit das politische Zentrum des Landes. Das historische Reichstagsgebäude ist von einem beeindruckenden Komplex aus modernen Gebäuden umgeben. Dieses neue Viertel namens Regierungsviertel ist ein guter Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtigung und eine der großen Touristenattraktionen der Stadt, die Sie zu Fuß oder bei einer Bootsfahrt erkunden können. Unvergesslich und unverzichtbar: ein (kostenloser!) Besuch der großen Glaskuppel und der Dachterrasse des Reichstagsgebäudes, der nur nach vorheriger Anmeldung möglich ist

Stark symbolische Denkmäler und Gedenkstätten

Vom Brandenburger Tor aus öffnet sich eine prächtige Achse, die im Osten auf den Boulevard Unter den Linden und im Westen auf die Siegessäule (die über eine kleine Plattform unter dem Goldenen Engel verfügt, die einen der schönsten Ausblicke auf Berlin bietet) und den Tiergarten, die grüne Lunge Berlins und einer der berühmtesten unter den vielen Berliner Parks, führt. Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas ist nur einen Katzensprung entfernt. Es ist schwierig, wenn nicht gar unmöglich, die Emotionen zu beschreiben, die den Besucher beim Betreten dieses Feldes mit 2.711 Stelen, die über 19.000m2 verstreut sind, überkommen, und die Fremdheit dieses Ortes zu beschreiben. Man muss sich dorthin begeben, um (besser) zu verstehen. Dasselbe gilt für das Jüdische Museum im Stadtteil Kreuzberg, ein weiterer Ort, den man nicht verpassen sollte, wenn man sich für das Leben und das entsetzliche Schicksal der Berliner Juden während des Holocausts interessiert. Alle, die sich für den Kalten Krieg und die Geschichte der Mauer interessieren, sollten sich einen Stopp im Mauermuseum am Check-Point Charlie, einem ehemaligen Kontrollpunkt zwischen dem amerikanischen und dem russischen Sektor, nicht entgehen lassen. Etwa 3 km weiter nördlich befindet sich die Gedenkstätte Berliner Mauer, ein Zentrum zur Erinnerung an die Teilung in BRD und DDR, das auf dem ehemaligen Grenzstreifen an der Bernauer Straße eingerichtet wurde, wo sich auch das letzte Stück der Mauer in ihrer Gesamtheit und Breite befindet. Noch weiter nördlich kündigt sich der Frühling jedes Jahr aufs Neue von seiner schönsten Seite an. Der ehemalige Grenzstreifen in der Nähe der Bornholmer Straße ist von Kirschbäumen gesäumt. Wenn sie blühen, verwandelt sich diese Ecke Berlins in einen rosa Tunnel. Ein wahres botanisches Paradies!

Eine der grünsten Städte Europas ...

... zumindest was die Anzahl der Parks, Gärten und Wälder betrifft. Insgesamt gibt es 2.500 öffentliche Parks und Gärten (13 % der Fläche Berlins), darunter 23 Parks mit einer Fläche von mehr als 50 Hektar. Die Waldflächen machen 18 % der Gesamtfläche Berlins aus. Sehenswert sind die preußischen Schlösser und Gärten in Berlin und Brandenburg, wie das Schloss Charlottenburg (im gleichnamigen Bezirk) gegenüber dem Bröhan-Museum (Jugendstil und Art déco), dem Berggrün-Museum (Meister der modernen Kunst) und der Sammlung Scharf-Gerstenberg (Surrealismus).

Oder das Schloss Sans-Souci (in Potsdam), die beiden Schlösser Glienicke an den Ufern der Havel und des Glienicker Sees sowie die Pfaueninsel mit ihrem Schloss, die in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurden. Weitere UNESCO-Weltkulturerbestätten sind die Städte der Moderne, die aus sechs Wohnkomplexen bestehen, die zwischen 1913 und 1934 erbaut wurden und über die ganze Stadt verteilt sind, sowie die Museumsinsel im Stadtzentrum, ein außergewöhnliches Ensemble aus fünf Museen: Pergamonmuseum, Bode-Museum, Neues Museum, Alte Nationalgalerie und Altes Museum.

Nicht verpassen sollten Sie, wenn Sie sich für Fotografie, Film und Medien interessieren: das Museum für Fotografie/Helmut-Newton-Stiftung, das Museum für Film und Fernsehen und das Berliner Museum für Kommunikation. Insgesamt gibt es in Berlin 175 Museen, über 140 Theater und etwa 300 Kinosäle. Es gibt also ein außergewöhnlich reichhaltiges Kulturangebot.

Spaß haben und sich entspannen

Am Ufer der Spree, gegenüber der Museumsinsel, befindet sich die Strandbar Mitte. Diese Café-Bar unter freiem Himmel öffnet an sonnigen Tagen ihre Türen. Es gibt 600 Sitzplätze, Pizza und Tangoabende. Diese gesellige Atmosphäre sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Ein weiterer Ort, den man in Berlin unbedingt besuchen sollte, ist Clärchens Ballhaus. Es ist wie eine kleine Zeitreise, wenn man den alten Tanzsaal aus dem Jahr 1913 betritt, um an einer Unterrichtsstunde teilzunehmen, zu essen oder zu feiern. Sobald die Temperaturen es zulassen, setzt man sich auf die Terrasse und in die Biergärten unter freiem Himmel (Biergarten). Wenn Sie gerne am Wasser sitzen, bietet Ihnen Berlin viele Möglichkeiten. Zu den Klassikern gehören die Bar-Restaurants Club der Visionäre und Freischwimmer in Kreuzberg oder das Café am Neuen See in Tiergarten. Für diejenigen, die einen Panoramablick bevorzugen, ist ein Aperitif in der Monkey Bar ein Muss. Diese Bar befindet sich neben dem Zoologischen Garten, im zehnten Stock des Design-Hotels 25hours Hotel Bikini Berlin. Liebhaber von handwerklich gebrauten Bieren (Craft Beer) werden in der Stone Brewing World Bistro & Gardens Berlin Brauerei fündig, einem riesigen Raum, der ganz dem Bier und den kulinarischen Genüssen gewidmet ist.

Gastronomische Vielfalt, die ihresgleichen sucht

Was die Gastronomieszene betrifft, so findet man hier alles, von Street Food bis Haute Cuisine, von regionalen Spezialitäten bis hin zu internationalen Gerichten. Eine der Berliner Spezialitäten ist die Currywurst, eine Wurst mit Currysauce. Sie ist an mehreren Adressen erhältlich, unter anderem bei Curry 36, einem gut besuchten Kiosk in Kreuzberg. Die lange Schlange hingegen führt Sie nicht zur berühmten Wurst, sondern zum berühmtesten vegetarischen Kebab-Laden der Stadt, der sich gleich nebenan befindet. Übrigens gibt es in Berlin mehr Kebab-Buden als in Istanbul. Insgesamt gibt es 4.650 Restaurants und etwa 1.090 Cafés, Bars und Clubs. Es ist also einfach, sich zu amüsieren und wirklich unmöglich, sich in Berlin zu langweilen!

Schlaue Infos

Wann Um Berlin in seiner ganzen Pracht zu genießen, ist die beste Reisezeit von April bis Oktober.

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