Nach drei Tagen Aufregung in Heraklion bin ich endlich an einem meiner Lieblingsstrände angekommen, um eine einmonatige Mission bei den Griechen (um nicht zu sagen bei den Kretern, die ebenfalls von Unabhängigkeit träumen) zu beginnen.

Die kretische Hauptstadt hatte einige stürmische Tage hinter sich, an denen die Hüte in alle Richtungen flogen und die Wolken in Strömen auf die hilflosen Touristen niederprasselten. Heraklion ist eine Transitstadt, da die nahegelegenen Flughäfen technisch noch immer nicht auf den direkten Empfang internationaler Charterflüge vorbereitet sind. Das Ergebnis ist, dass ab April in Heraklion selbst die Luxushotels ausgebucht sind und die großen Autovermieter Mühe haben, ihre Kunden zufrieden zu stellen. Daher war ein Exodus in den Westen oder Osten dringend erforderlich. Ich entschied mich heute für Agia Pellagia, nur wenige Kilometer von "DER" Großstadt entfernt. Hier, 20 Minuten von Heraklion entfernt, gibt es Zimmer für 30 € pro Person mit Frühstück. Der Strand ist erhaben, in den Restaurants herrscht kein Gedränge (13 € für eine gegrillte Dorade mit Beilagen im Restaurant Le Gourmet, wo ich bereits meine Freunde wieder getroffen habe). Es gibt keine Fotos, ich bleibe ein paar Tage hier, bevor ich Matala in Angriff nehme.