" Gute Reise und vor allem pass auf dich auf." Ein kleiner Satz, der bei der "Verabschiedung" eingestreut wird, wie eine Erinnerungsspritze, um zu sagen, dass Ihr Reiseziel dieses Mal nicht alltäglich ist... Für viele ist der Iran ein Stück Land, das zwischen Europa und Asien eingeklemmt ist, verloren in diesem riesigen Gebilde, das sich Naher Osten nennt. Was ist der Iran? Atomkraft, Ahmadinedschad, Unterdrückung, das sind oft die Schlagworte, auf die sich die Kenntnis des Landes beschränkt. Doch dieses Land lässt sich nicht in wenigen Worten zusammenfassen.

Es ist zunächst einmal ein einzigartiges Stück Land, das mehrere Stätten beherbergt, die von der UNESCO zu Recht zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Das alte Lehmzentrum der Stadt Yazd und die Badgir (Windtürme), die mitten in der Wüste stehen, die elamitische Zikkurat von Choqa Zanbil, die Zitadelle von Bam, die 2003 leider durch ein Erdbeben zerstört wurde, oder das Dorf Abyaneh, das an einem Berghang gebaut wurde, sind Beweise für das Genie und die bemerkenswerte Anpassung des Menschen an seine Umwelt.

Der Iran ist außerdem dreimal so groß wie Frankreich und bietet Besuchern die Möglichkeit, während eines Aufenthalts mehrere Reisen zu unternehmen. Von den zentralasiatischen Steppen im Norden bis zu Russland am Kaspischen Meer können Sie im Süden einen Zwischenstopp in Arabien einlegen, bevor Sie im Herzen des pulsierenden Basars von Zahedan nach Pakistan reisen. In jeder Region gibt es imposante Spuren der Vergangenheit, Persepolis, den Imam-Platz in Isfahan; nicht zu vergessen die Begegnung mit Ethnien, die noch an ihren Traditionen festhalten. Hier leben alle Menschen friedlich zusammen. Ein überraschendes Beispiel für das "Zusammenleben" in einer Region, in der die Spaltungen zwischen den Völkern oft zu Konflikten führen.

Der Iran ist nicht nur ein wunderbarer Zeuge der Geschichte, sondern auch ein Akteur ersten Ranges. Dieser Staat vibriert derzeit mit einer seltenen Intensität. Der Sieg Ahmadinedschads bei den Präsidentschaftswahlen 2005 und 2009 verzögert zwar den Übergang, darf aber nicht den Wunsch eines wachsenden Teils der Bevölkerung nach Veränderung verschleiern. Hat das iranische Volk geschlafen? Ganz sicher nicht. Sobald sich die Gelegenheit bietet, wird die Politik in die Gespräche einbezogen. Und dann gibt es da noch die Jugend, die in der Überzahl ist und eine unstillbare Neugier hat. Wenn Sie einen Fuß in den Iran setzen, werden Sie als Botschafter dieser anderen Welt angesehen, die sich die Iraner vorstellen, beneiden und idealisieren. Unnötig zu sagen, dass der Empfang offen und herzlich sein wird. Das wird auch die Zögerlichsten ermutigen!

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