Anlässlich der Dominicana Moda, der Modewoche der Dominikanischen Republik, bei der Jean-Paul Gaultier Ehrenpräsident war, konnten wir uns mit dem Designer über seine neue Leidenschaft für diese schöne Karibikinsel austauschen, die er zum ersten Mal entdeckte. Der Vorsitzende der Miss-France-Jury 2016 erzählte uns mehr darüber, was ihn in der Dominikanischen Republik so bezaubert hat

Was hat Ihnen in der Dominikanischen Republik besonders gut gefallen?

Jean-Paul Gaultier: " Das Licht hier ist unglaublich und vor allem die Perlmuttfarben sind einzigartig. Ich habe diese Art von Licht noch nie in einem anderen Land gesehen. Es ist ein Klischee, aber ich werde das Bild des Sonnenuntergangs in der Dominikanischen Republik immer vor Augen haben. Ich bin kein sehr guter Fotograf, aber die Fotos, die ich einfach mit meinem Smartphone gemacht habe, sind überwältigend (lacht) und das sagt alles... Außerdem habe ich die Fusionsküche, die man hier genießt, und die unglaublich herzliche Aufnahme durch die Bevölkerung geliebt."

Was halten Sie von den Models in diesem Land?

Jean-Paul Gaultier: " Ich finde sie schön und gutaussehend. Was mir sehr gefällt, ist diese unglaubliche Mischung der Bevölkerung. Niemand gleicht dem anderen und folglich haben die Models viel Charakter. Ich war schon immer für Models mit allen Hautfarben und Formen, also freue ich mich natürlich, mit Models aus der Dominikanischen Republik zu arbeiten. Hier sind wir das Gegenteil von Uniformität und Konvention. Ich liebe es!"

Sie haben während Ihres Aufenthalts in Santo Domingo den Präsidenten der Dominikanischen Republik getroffen. Worüber haben Sie gemeinsam gesprochen?

Jean-Paul Gaultier:"Ein Großteil der anlässlich meiner Modenschau eingenommenen Gelder wird an ein Krankenhaus für kranke Kinder in Santo Domingo gespendet und ich finde es wirklich gut, dass Dominicana Moda nicht nur eine einfache Modewoche ist, sondern auch die Möglichkeit bietet, humanitäre Organisationen und gute Zwecke zu unterstützen. Das war im Wesentlichen das, was ich dem Präsidenten gesagt habe und ich habe ihn ermutigt, diesen Weg weiter zu gehen. Als ich das Kinderkrankenhaus besuchte, war ich erstaunt, wie fröhlich das Krankenhaus dekoriert war, und ich freue mich, dass ich dazu beitragen kann, den Alltag dieser kleinen Kranken zu verbessern. Ein Arzt hat mir nämlich erklärt, dass diese freundlichere Umgebung den Kindern auf der Intensivstation moralisch sehr hilft und dass sie sogar festgestellt haben, dass während der Chemotherapien das Erbrechen verschwindet."

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